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KUNSTFEST

Am 06.09.2014 war es soweit. Der LutherCampus, sonst in der Woche ein offenes Gemeindezentrum, ist an diesem Samstag samt Gelände zu einer ungewöhnlichen Kunstgalerie umgestaltet worden. Die Kunst, die in den letzten acht Monaten in Bahrenfeld unter dem Motto “Spuren Hinterlassen” von vieler Hand geschaffen wurde, wurde hier in verschiedenen Formen präsentiert: In Ausstellungen, Mitmachaktionen oder in Fotografien, die die Geschichte eines einzigartigen Projekt dokumentieren.
In 20 Projekten wurde zu dem Motto “Spuren hinterlassen” Kunst gemacht.  Den OrganisatorInnen ging es darum, BahrenfelderInnen zu motivieren, sich als Mensch oder Gruppe sichtbar zu werden und den Stadtteil mit zu gestalten. Die Projekte wurden von Künstlerinnen und Künstlern angeleitet und dokumentiert. Die Medical School Hamburg beteiligte sich an vielen verschiedenen Angeboten, von Konzeption bis zu Durchführung einzelner Projekte.
So gab es an dem Ausstellungstag viel zu entdecken: Die Wasser und Erde-Arbeiten der Kita-Kinder, das Eingangsschild von SeniorInnen gestaltet, die Zeichnungen aus der Flüchtlingsunterkunft. Eine schöne Übersicht bot die Ausstellung in der  Gewächshauskapelle, in der alle Projekte mit Text und Bild vorgestellt wurden. Diejenigen, die es nicht geschafft haben, das Fest zu besuchen, können diese Übersicht als Broschüre unter campus@lutherkirche.net bestellen.
Auch noch beim Fest wurde fleißig gepinselt und gesprayt. Vor allem die Kinder ergriffen die Möglichkeit, ihre Spuren auf den großen Leinwänden zu hinterlassen. Um das großartige Buffet hat das Team der Ehrenamtlichen der Luthergemeinde und von LutherCampus gesorgt. Der kurze Schauer konnte die sonnigen Gemüter nicht verderben, und so ging das Fest fröhlich und munter bis zum frühen Abend. Der LutehrCampus, der an vielen Tagen der Villa Kunterbunt ähnelt, wurde an dem Tag noch bunter!

Fotos: Björn Ruhkieck

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Tisch für alle

Kunst mit allen Sinnen erleben, dazu bot unsere “Sinnestafel” im Rahmen des offenen Ateliers mit Abendbrot viel Raum.

Gemeinsam haben wir uns mit unseren Sinnen auf die Reise gemacht, geschmeckt, gefühlt, gelauscht, gekostet, experimentiert, geschnuppert, exploriert und mehr…

Mit unseren frischen Sinneseindrücken kamen wir ins kreative Schaffen gemeinsam, alleine, besinnlich oder bewegt…nach, vor und während des Essens und wagten neben Malerei auch das eine oder andere “Foodexperiment”.

Die Sinnesabende fanden von Juni bis Juli statt und hatten wechselnde Themen wie: Tischgemeinschaft, Liebesgeflüster, Saat & Ernte, Früchte, Kräuter und Andere, die Reise durch Musik, Poesie, Kulinarisches und Lesungen.

Der  Tisch für Alle wollte willkommen heissen, die Sinne anregen, verbinden, bunte Gemeinschaft erlebbar machen, einen Raum und Rahmen bieten gemeinsam Vertrautes zu tun und Neues zu entdecken sowie eine bunte Mischung bieten aus Musik, Text, Visuellem und Kulinarischem.

An Ihm ist Platz für ALLE.

Der Tisch für Alle wird erneut am 06.09.2014 im Rahmen des Abschlussfestes in LutherCampus gedeckt.

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Text und Fotos: Sumona Dey

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Vandalismus mit Sinn

Kaum hingen die Lieblingsworte der Bahrenfelder in der Lyserstraße, passierte etwas Seltsames. Von heute auf morgen fehlten in einigen von ihnen Buchstaben. Doch die Schilder hängen noch und die neuen Buchstaben-Kombinationen ergeben neue Worte. So rätselt der nicht eingeweihte Passant, was nun Pelzeug bedeutet?

Die Lieblingsworte haben die Bewohner des Stadtteils  im Wortfindungsamt eingereicht, wo sie auf einem Schild gedruckt worden und dann im öffentlichen Raum aufgehängt worden sind. So hängt irgendwo in Bahrenfeld die  ”Meckerschnecke” oder “loslassen”. Und nun auch “Pelzeug”.

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Kunst aus dem Ofen

Im Rahmen des Projekts „Spuren hinterlassen“ haben die Vorkonfirmanden der Luthergemeinde ein künstlerisches Projekt mit Ton gestartet.

Mit den Kindern zusammen wurden Ideen und Gedanken erarbeitet, die sich um das Thema „Spuren“ drehen. Es gab großartige Skizzen von Denkmälern und Skulpturen. Dann wurde überlegt, wie man das in eine Form bringen kann. Draußen in der Natur wurden Sachen gesammelt, die sich in einer Ton-Kachel abdrucken lassen. Zum Beispiel Hölzer, Steine, Blätter und Tannenzapfen. Auch mit Buchstabenstempeln haben wir im Ton unsere Spuren hinterlassen. Bei der Auftaktveranstaltung im Februar haben wir ebenfalls Kacheln gestaltet. Viele Kinder aus der benachbarten KiTa haben begeistert mitgemacht.

Nach dem ersten Kacheln-Brand wurden diese bunt glasiert. Parallel zu den Kacheln entstanden mehrere Tonröhren, die wie die Perlen einer Perlenkette, auf eine Stange aufgesteckt werden, und so eine Stele bilden. Die Stele besteht aus Tonröhren, Scheiben, Ringen und einer abschließenden Spitze. Um mehrere Tonröhren mit demselben Durchmesser herzustellen, benutzten wir eine Pappröhre als Hilfsmittel. Der Abschluss wird von einem Ton-Kopf gebildet. Diese Sachen werden alle in einem Elektro-Ofen gebrannt.

Ursprünglicher ist das Raku-Verfahren. Es ist eine japanische Technik, bei der die Keramik bei etwa 900°C dem Ofen entnommen und im glühenden Zustand in Wasser abgeschreckt wird. Nachdem die Sachen mit einer speziellen Zange, und vor Hitze schützenden Handschuhen, aus der Tonne entnommen wurden, werden sie kurz in einen Topf mit Sägespänen gelegt. Dadurch entstehen variationsreiche Rauchspuren auf der Keramik. Es passen jeweils nur ein paar Stücke in den Ofen. Unseren kleinen Raku-Ofen haben wir mit Holz befeuert.

Das hat viel Spaß gemacht!

Von: Anne Michaelsen

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Steine der Weisen

Diesen Steinen wurde von den Teilnehmern des offenen Ateliers im LutherCampus die Farbe verliehen. Kinder und Erwachsene waren mit Eifer und Pinseln dabei. Wer in Bahrenfeld unterwegs ist und genau hinschaut, wird die Zaubersteine hier und dort entdecken können.

Das offene Atelier lädt alle ein, einen Meilenstein für einen schöneren Stadtteil zu legen. Jeden Mittwoch wird im Campus Kunst gemacht, um bunte Spuren in Bahrenfeld zu hinterlassen. Nach der Sommerpause geht es ab Anfang August mit der Kunst weiter und Sie können mitmachen!

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Offenes Atelier im LutherCampus, Lyserstraße 25
Mittwochs von 15:00 bis 18:00 Uhr, Anfang August bis Anfang September

Fotos und Collagen: Dörte Schulz

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Wegführende Neuigkeiten

Mit professioneller Anleitung setzten die Jugendlichen diese Woche ihr Graffiti-Projekt um. Die Skizzen dazu wurden in den Wochen vorher erarbeitet. Dazu wurde auch die Bahrenfelder Nachbarschaft mit einbezogen. Schnell war klar: Zu Bahrenfeld gehört die S-Bahn, Parks mit Bäumen, die typische Stadtsilhouette Hamburgs, der Flugverkehr…. Alles wurde in einem großen Wandbild zusammen gefügt.

Voller Freude und Erwartung begann der Streetart-Kurs des Juca Bahrenfeld damit seinen Teil für das Kunstprojekt “Spuren hinterlassen” anzugehen. Bereits in der Woche zuvor wurde die Außenwand des Juca einheitlich gestrichen und für das große Graffiti-Vorhaben vorbereitet. Nun konnte der Startschuss fallen!

Mit Feuereifer wurde zu Werke gegangen, um die Skizzen, die im Vorfeld erarbeitet worden waren auf die Wand zu bekommen. Unter Anfeuerung vorbei kommender Passanten wurde geplant, ausprobiert, gesprayt und die Bahrenfelder Spuren gewannen sehr schnell an Ausdruck. Die erhoffte positive Resonanz seitens der Nachbarschaft bestärkte die Jugendlichen in ihrer Herangehensweise. “Toll, macht ihr das.”, “Das sieht ja spitze aus!” und “Endlich wird dieser Weg mal schön.” wurde das Projekt von allen Seiten gelobt.

Nun werden die letzten fehlenden Teile noch ergänzt und natürlich der Feinschliff vorgenommen. Der Weg hat jetzt schon sein düsteres, tristes Image abgelegt und wirkt viel freundlicher und heller. Der Streetart-Kurs fand in diesem großen Vorhaben einen tollen Abschluss und natürlich ein absolutes Highlight!

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Kontakt: jucabahrenfeld(at)movegojugendhilfe.de

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Es geistert im Park…

Diese fünf Baumgeister erschienen in der Nähe des Lutherparks nach dem Sommerfest der Luthergemeinde. Ihre Geschwister auf den Bildern unten wurden nach dem offenen Atelier vor der Kirche gesichtet. Spuckt es im Park?

Sollte dies der Fall sein, können Sie, liebe Bahrenfelder ruhig schlafen. Erstens ist das eine besonders liebe, kunstaffine Art der Naturgeister. Zweitens, sie verschwinden nach einem starken Regenfall. In der Regel sogar spurlos!

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Eine Sprache ohne Worte

Drei Mal pro Woche findet das offene Atelier in der Zentralen Aufnahmestelle Schnackenburgallee statt. Unter Anleitung von Dagmar Servas und Barbara Schäfer sowie Studentinnen der Medical School Hamburg wird an Nachmittagen mit verschiedenen Materialien herum experimentiert. Farbe, Kleber, Stifte, aber auch Ton und Wolle kommen zum Einsatz. Wenn die Sprache nicht ausreicht, wird mit Händen uns Füßen geredet. Und manches versteht man ohne Worte.

Im Rahmen der Atonale werden die Arbeiten der letzen Monate, unter anderem das Streichholzschachteltableau, im Kunstschaufenster ausgestellt. Das Kunstschaufenster des Projekts ist ab 20.06.2014 bei “ser mer” in der kleinen Rainstraße 10 zu bewundern. So wird die Spur von Bahrenfeld nach Altona gelegt. Mitten in Ottensen sind die Menschen und ihre Kunst aus der Schnackenburgallee  vertreten.

Fotos: Dagmar Servas und Ksenia Porechina

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Wortfindugsamt

Spuren hinterlassen – mit eigenen Wörtern.
Alle Interessierten aus Bahrenfeld und Umgebung sind vom 28.6. bis 6.7. eingeladen ihr Lieblingswort im Wortfindungsamt, Lyserstraße 36, abzugeben. Es können Worte sein, die einer/m am Herzen liegen, die es nur in der eigenen Familie gibt, die in einem Buch oder in den eigenen Gedanken gefunden wurden. Es kann aber auch ein erfundenes Fantasiewort sein.
Aus den Wortwünschen fertigt die “Kunstbeamtin” Sigrid Sandmann dann Schilder, die die “Erfinder” der Wörter wieder abholen und an einem selbstgewählten Ort in Bahrenfeld aufhängen soll.
Sie können ihr persönliches Wort ab sofort per E-Mail wort@wortfindungsamt.de einzureichen oder es ab 28. Juni persönlich abgeben.
Öffnungszeiten:
Sa. und So. 12:00-15:00 Uhr
Mo. bis Fr. 16:00 – 19:00 Uhr
Für Schulklassen und größere Gruppen mit Voranmeldung!
Mehr Informationen über das Projekt “Wortfindungsamt” finden sie hier: www.wortfindungsamt.de

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Die ‘Amtsstube’ wird mit Unterstützung von SAGA / GWG und der Ev. Luthergemeinde Bahrenfeld eröffnet. Coverfoto/ Montage: Sigrid Sandmann

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Mit allen Sinnen

Kunst mit allen Sinnen erleben… dazu bietet unser offenes Atelier mit Abendbrot ab Juni viel Raum! Gemeinsam wollen wir uns mit unseren Sinnen auf die Reise machen: Riechen, Schmecken, Essen, Entdecken, Gestalten, Spuren legen und kreativ sein. Jede und jeder ist dazu herzlich willkommen… am Tisch ist Platz für alle. Los geht’s ab Juni jeweils donnerstags um 18h.

Zu jedem Abend gibt es ein Thema, das uns durch Musik, Poesie, Lesungen und Kulinarisches inspirieren sollen. Brotbeläge jeder Art und Entdeckerlust sind willkommen, für alles Andere ist gesorgt.

Erster Termin: 5. Juni 2014, 18h im Gewächshaus auf dem Luthercampus.

Durch diese künstlerischen und sinnesreichen Abende führt uns Sumona Sarita.

Foto: Mario Tino