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Kunst aus dem Ofen

Im Rahmen des Projekts „Spuren hinterlassen“ haben die Vorkonfirmanden der Luthergemeinde ein künstlerisches Projekt mit Ton gestartet.

Mit den Kindern zusammen wurden Ideen und Gedanken erarbeitet, die sich um das Thema „Spuren“ drehen. Es gab großartige Skizzen von Denkmälern und Skulpturen. Dann wurde überlegt, wie man das in eine Form bringen kann. Draußen in der Natur wurden Sachen gesammelt, die sich in einer Ton-Kachel abdrucken lassen. Zum Beispiel Hölzer, Steine, Blätter und Tannenzapfen. Auch mit Buchstabenstempeln haben wir im Ton unsere Spuren hinterlassen. Bei der Auftaktveranstaltung im Februar haben wir ebenfalls Kacheln gestaltet. Viele Kinder aus der benachbarten KiTa haben begeistert mitgemacht.

Nach dem ersten Kacheln-Brand wurden diese bunt glasiert. Parallel zu den Kacheln entstanden mehrere Tonröhren, die wie die Perlen einer Perlenkette, auf eine Stange aufgesteckt werden, und so eine Stele bilden. Die Stele besteht aus Tonröhren, Scheiben, Ringen und einer abschließenden Spitze. Um mehrere Tonröhren mit demselben Durchmesser herzustellen, benutzten wir eine Pappröhre als Hilfsmittel. Der Abschluss wird von einem Ton-Kopf gebildet. Diese Sachen werden alle in einem Elektro-Ofen gebrannt.

Ursprünglicher ist das Raku-Verfahren. Es ist eine japanische Technik, bei der die Keramik bei etwa 900°C dem Ofen entnommen und im glühenden Zustand in Wasser abgeschreckt wird. Nachdem die Sachen mit einer speziellen Zange, und vor Hitze schützenden Handschuhen, aus der Tonne entnommen wurden, werden sie kurz in einen Topf mit Sägespänen gelegt. Dadurch entstehen variationsreiche Rauchspuren auf der Keramik. Es passen jeweils nur ein paar Stücke in den Ofen. Unseren kleinen Raku-Ofen haben wir mit Holz befeuert.

Das hat viel Spaß gemacht!

Von: Anne Michaelsen

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Wortfindugsamt

Spuren hinterlassen – mit eigenen Wörtern.
Alle Interessierten aus Bahrenfeld und Umgebung sind vom 28.6. bis 6.7. eingeladen ihr Lieblingswort im Wortfindungsamt, Lyserstraße 36, abzugeben. Es können Worte sein, die einer/m am Herzen liegen, die es nur in der eigenen Familie gibt, die in einem Buch oder in den eigenen Gedanken gefunden wurden. Es kann aber auch ein erfundenes Fantasiewort sein.
Aus den Wortwünschen fertigt die “Kunstbeamtin” Sigrid Sandmann dann Schilder, die die “Erfinder” der Wörter wieder abholen und an einem selbstgewählten Ort in Bahrenfeld aufhängen soll.
Sie können ihr persönliches Wort ab sofort per E-Mail wort@wortfindungsamt.de einzureichen oder es ab 28. Juni persönlich abgeben.
Öffnungszeiten:
Sa. und So. 12:00-15:00 Uhr
Mo. bis Fr. 16:00 – 19:00 Uhr
Für Schulklassen und größere Gruppen mit Voranmeldung!
Mehr Informationen über das Projekt “Wortfindungsamt” finden sie hier: www.wortfindungsamt.de

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Die ‘Amtsstube’ wird mit Unterstützung von SAGA / GWG und der Ev. Luthergemeinde Bahrenfeld eröffnet. Coverfoto/ Montage: Sigrid Sandmann

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Willkommenskultur in Bahrenfeld

Liebe Interessierte, die ersten Nähtermine stehen fest und wir laden die Menschen aus dem Stadtteil ein bei unserem Taschennähprojekt mit zu wirken.

Um die Termine besser koordinieren zu können bitten wir um Anmeldungen damit wir auch für jeden einen Arbeitsplatz an der Nähmaschine oder am Stoffzuschnitt bereit stellen können.

Langsam gehen die ersten Stoffspenden und Nähgarnspenden ein und es stehen 5 Nähmaschinen bis jetzt zur Verfügung.

Wir freuen uns auf weitere Angebote und Spenden und natürlich zahlreiche Anmeldungen!

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www.juno-hamburg.de
fon: 040 89 65 55

kunst

Mit allen Sinnen

Kunst mit allen Sinnen erleben… dazu bietet unser offenes Atelier mit Abendbrot ab Juni viel Raum! Gemeinsam wollen wir uns mit unseren Sinnen auf die Reise machen: Riechen, Schmecken, Essen, Entdecken, Gestalten, Spuren legen und kreativ sein. Jede und jeder ist dazu herzlich willkommen… am Tisch ist Platz für alle. Los geht’s ab Juni jeweils donnerstags um 18h.

Zu jedem Abend gibt es ein Thema, das uns durch Musik, Poesie, Lesungen und Kulinarisches inspirieren sollen. Brotbeläge jeder Art und Entdeckerlust sind willkommen, für alles Andere ist gesorgt.

Erster Termin: 5. Juni 2014, 18h im Gewächshaus auf dem Luthercampus.

Durch diese künstlerischen und sinnesreichen Abende führt uns Sumona Sarita.

Foto: Mario Tino

Spurensucher

Vom Suchen und Finden

(…) „Was wollen wir jetzt machen?“ – „Was ihr machen wollt, weiss ich nicht. Aber ich selbst werde nicht auf der faulen Haut liegen, ich bin nämlich ein Sachensucher, da hat man niemals eine freie Stunde.“ – „Was hast du gesagt bist du?“ – Ein Sachensucher.“ – „Was ist das?“ – „Jemand der Sachen findet. Was soll es anderes sein? Die ganze Welt ist voller Sachen, da ist es doch notwendig, dass jemand sie findet. Das tun eben die Sachensucher.“ – „Was sind denn das für Sachen?“ – „Ach, wisst ihr, alles Mögliche. Goldklumpen und Federn und tote Mäuse und Schrauben und all sowas. Etwas findet man immer. Am besten wir fangen auf der Strasse an zu suchen, wo Menschen sind, da findet man immer die besten Sachen. (…)”

Pipi Langstrumpf in ´Die Sachensucher´ (Astrid Lindgren)

Eva Zulauf und Ralf Kleinemaß begaben sich mit den Kindern der Loki Schmidt Schule auf Sachensuche. In näherer Umgebung (an der Baustelle, am Strand der Elbe, im kleinen Wald nebenan…) gab es Einiges zu finden, was dann später in der Holz- und Malwerkstatt zu Kunstwerken wurde! Wenn die Dinge auf dem Tisch ausgebreitet lagen, konnten sie einzeln betrachtet werden – dabei fingen schon die ersten Ideen an: Wie verbinde ich den Stein mit dem Stock? Womit kann ich die Feder an dem Trinkhalm befestigen? Es wurde gehämmert, geschraubt und geklebt. Die Fantasien nahmen ungeahnte Formen an. Haben Sie z.B. schon mal einen “P-Seher” gesehen? Geheimnisvolles verbirgt sich in den einzelnen Objekten. Der Blick auf Alltägliches ist immer auch eine Spur ins Offene.

Die Ergebnisse der Sachsucherei sind am 19.06.2014 beim Sommerfest in der Loki Schmidt Schule zu entdecken. Darüber hinaus ist die Präsentation des Projektes bei dem Abschlussfest “Spuren hinterlassen” am 06.09.2014  angedacht. Nähere Informationen finden sie hier, im Blog von “Spuren hinterlassen”.

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Spuren gesprüht

Um eigene Spuren zu hinterlassen, führte das Jugendzentrum Bahrenfeld in der Bahrenfelder Chaussee einen dreitägigen Graffiti-Workshop. Unter Anleitung vom Graffiti-Künstler Davis haben sich die Jugendlichen mit der mittlerweile längst etablierten Kunst-Art auseinander gesetzt. Sie erfuhren unter anderem, dass Graffitis legal und illegal gesprüht werden können, wobei letztere hohen Strafen obliegen. Im praktischen Teil durften die Jungs und Mädels selbst an die Spraydosen ran. Natürlich legal! Am letzten Tag des Workshops haben die Jugendlichen die Fassade von dem Jugendzentrum mit ihrer bunten Kunst gestaltet. Das Ergebnis kann sich zeigen lassen!

Spuren können auch gesprüht werden!

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Fotos: JuBa

 

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Meilensteine für Bahrenfeld

Das offene Atelier im LutherCampus hat seit Ende April eine neue künstlerische Leitung. Dörte Schulz ist Kunsttherapeutin und lädt Klein und Groß zum Mitmachen ein. Diese Woche haben wir im Gewächshaus große Steine angemalt, die später mit den Worten und Sprüchen versehen, Bahrenfeld schmücken werden. Nächste Woche haben wir etwas Großes vor! Haben Sie auch Lust ihre Spuren in unserem Stadtteil zu hinterlassen? Wie gehabt, Vorkenntnisse sind bei uns nicht erforderlich!

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Termin: Jeden Mittwoch, 15:00 bis 17:00 Uhr

Adresse: Lyserstraße 25

Material: vorhanden

Leitung: Dörte Schulz

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Noch eins!

Am Sonntag,  27.04.2014, öffnete das Atelier bei der evangelischen Luthergemeinde Bahrenfeld seine Tore.  Alle, die Lust haben, die Pinsel zu schwingen, sind herzlich willkommen mitzumachen! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – bei uns kann jeder Kunst.

Termine: 1.6./22.6/20.7/31.8, jeweils 14:00 bis 18:00 Uhr

Adresse: Lutherhöhe 22

Material: vorhanden

Ansprechpartnerin: Bärbel Dauber, Tel.  040 / 28515211

Künstlerische Leitung: Frau Brings

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